
Unser letztes Gruppentreffen in diesem Jahr konnten wir, dank der Hilfe von Schwester Rita Maria, an einem schön weihnachtlich gedeckten Tisch begehen.
Jeder von uns steuerte etwas dazu bei, so dass wir bei Plätzchen, Kuchen, Kaffee und Tee die Zeit nutzten um uns auszutauschen.
Dann hörten wir die Geschichte „Die Lücke im Baum“ von Wolfgang Teichert, die den Ursprung in der berühmten Bonhoeffer Familie hatte. Es ging um ein Ritual, dass die Familie für sich erfand, als sie das erste Weihnachten ohne ihren Sohn Walter feiern mussten, der im ersten Weltkrieg gefallen war.
Auch wir machten uns Gedanken, ob uns ein Ritual helfen könnte, den Schmerz an Weihnachten zu lindern.
Denn die Lücke, die ein Kind mit einem Kontaktabbruch hinterlässt, ruft an solchen Tagen besonders schwerwiegende Gefühle hervor.
Wir trugen unsere Ideen etwas unsicher zusammen, waren aber offen dafür, auch mal etwas Neues auszuprobieren und sei es ein guter Wunsch, den wir in Gedanken an das verlorene Kind schicken könnten.
Text und Foto: Sigrid Lang

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