An diesem Nachmittag hatten wir die Psychologin und Traumatherapeutin Frau Elisa Robl zu Gast.
Mit ihrer Maltherapeutischen Ausbildung nach C.G.Jung überzeugte sie uns, Wachsmal- oder Pastellkreide und Guaschfarben in die Hand zu nehmen, auch wenn wir von unserem Maltalent nicht viel hielten.
Aber darum ging es nicht, denn Malen oder generell Kreativität wird von Bewertung kaputt gemacht.
So ließen wir alle Hürden fallen und gaben unseren Gefühlen ein Gesicht. Der Versuch innere Blockaden zu lösen, gelang den meisten und Frau Robl meinte, dass dies auch auf unsere Kinder übergreifen kann.
Durch das Papier hatten wir eine Begrenzung und spürten auch wie Farbe und Papier uns erdet.
Um wieder an das Licht zu kommen, was vielen von uns abhanden gekommen ist, ist es wichtig die Entscheidung zu treffen, dass darum auch gekämpft werden muss.
Es lohnt sich also, verschiedene Arten auszuprobieren und die vielen Farben, die uns angeboten wurden, lösten auch unsere innere Verkrampftheit.
Wir durften unseren Werken Titel verleihen, die wir, nach einem kurzen Gespräch mit Frau Robl, auch schnell fanden.
Es entstanden u.a. Heilung; Behütet; Prozess oder Mauer
Frau Robl machte uns Mut, in dieser Malkreativität zu lernen, die eigenen Schuldgefühle bei sich zu lassen und ihnen Raum zur Bearbeitung zu geben.
Sigrid Lang


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