
Wir haben uns von dem Dokumentationsfilmes „Das zerschnittene Band“, Medienprojekt Wuppertal, die ersten zwei Sequenzen, sowie das Interview von Claudia Haarmann, das ausschließlich auf der DVD zu finden ist, angesehen.
Diese ist nicht käuflich zu erwerben und wurde eigens für die Protagonisten hergestellt. Die Erfahrungsberichte selbst, kann man im Gesamten von der Website käuflich herunterladen.
Hierbei erfuhren wir einen Werdegang eines Kontaktabbrechenden, was uns einen Einblick auf die „andere Seite“ ermöglichte.
Dies war für uns alle sehr wertvoll, denn bei unseren eigenen Kindern ist dies ja leider nicht möglich.
Somit war uns auf diese Weise die Möglichkeit gegeben, uns, zumindest im Versuch, in einen Menschen hineinzufühlen, der seine Eltern verlassen hat.
Man spürte ihm ab, dass er damit nicht glücklich war und dennoch ein Zurückgehen für ihn momentan nicht möglich war.
Was uns berührt hat, war die Aussage von ihm, dass er seinen Eltern ein gutes und glückliches Leben wünscht und er einen zukünftigen Kontakt nicht ausschließt.
Schon allein deswegen, weil sein Sohn in dieser Situation keine Großeltern erleben kann.
Frau Haarmann erklärte u.a. in ihrem Interview, dass die erwachsenen Kinder oft nicht stabil genug sind, um einen Neuanfang wagen zu können.
Es entstand darüber in der Gruppe ein reger Austausch, wo wieder die Hoffnung ihren Platz hatte.
Text Sigrid Lang

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