Ich weiß nicht, wer von euch den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ kennt, aber der Titel fiel mir zu folgender Begebenheit in unserer SHG dazu ein.
Eine betroffene Mutter, die lange mit ihrem Mann, keinen Kontakt zu ihrem Sohn hatte, erkrankte schwer an Krebs.
Sie widmete all ihre letzten Jahre dazu, den Kontaktabbruch zu beenden, aber es gelang ihr nicht.
Sie musste viele Enttäuschungen hinnehmen und jeder von uns weiß, welch ein tiefer Schmerz damit einher geht.
Als sie nun im Krankenhaus lag und die Ärzte ihr mitteilen mussten, dass ihr Leben zu Ende geht, durfte sie erleben, dass ihr Sohn sie besuchte und Frieden mit ihr schloss.
Es gab in dieser Zeit mehrere Begegnungen und ich kann mir so gut vorstellen, wie sich ihre Seele und ihr Herz entspannte und ich hoffe, dass auch ihr Sohn dies empfinden konnte.
Als sie die Diagnose erfuhr, sagte sie mir kurz danach, dass sie nun merkt, dass das Leben, trotz dieser Herausforderung des Kontaktabbruches, doch schön sein kann und sie gerne noch leben möchte.
Das möchte ich euch anderen Betroffenen gern weitergeben. Schaut auf das Gute, dass es in eueren Leben gibt und genießt es!
In dankbarer Erinnerung an A., die sich mit Mut und Engagement in unserer Gruppe einbrachte, darf nun in Frieden ruhen.
Text Sigrid Lang

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