Kurz vor Weihnachten hielt uns auch Corona nicht auf. Unter strengsten Hygienevorschriften trafen wir uns im Selbsthilfehaus und waren dankbar, uns begegnen zu können.
Nach unserem Austausch hielten wir einen kurzen Ausblick auf das bevorstehende Fest. Wünsche und Weihnachten sind nicht zu trennen und wir nahmen uns vor, unseren innigsten Wunsch, der uns gerade auf dem Herzen liegt, anzuschauen.
Dazu half uns das Gedicht von Friedrich von Bodelschwingh, dass jeder von uns, schriftlich auf einer Weihnachtskarte erhielt und wie folgt lautete:
Aus tausend Traurigkeiten
zur Krippe gehen wir still,
das Kind der Ewigkeiten
uns alle trösten will.

Die Karten hatten verschiedene Weihnachtsthemen wie „Frohsinn“, „Glaubwürdig“ oder „Liebevoll“.
Jeder von uns nahm sich die Karte, die ihn am meisten ansprach und wir nahmen uns vor, ganz für uns allein, in der Weihnachtszeit unseren Wunsch oder einen Trost der unserer Seele gut tut, aufzuschreiben.
Wir wissen nicht, ob sich unsere Wünsche erfüllen werden, aber sind überzeugt, dass etwas geschehen wird. Vielleicht eine Veränderung in uns selbst, die dazu beiträgt, wieder etwas mehr Loszulassen oder neu die Hoffnung in uns zu stabilisieren.
Foto und Text: Mitglied unserer Selbsthilfegruppe

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